Themabewertung:
  • 0 Bewertung(en) - 0 im Durchschnitt
  • 1
  • 2
  • 3
  • 4
  • 5

Survival,Selbstversorger, Krisenvorsorgler....
#1

...
alles das gleiche?

Es gibt zwar schon Schnittpunkte, aber hier mal was man wem so "zuordnet"


Krisenvorsorgler ( Begriff alt "Prepper")

Vorsorgler stammen aus allen möglichen Lebensbereichen.
Es werden Sachen gekauft und gelagert, davon hauptsächlich alltägliche Sachen.

Praktische Fähigkeiten für Vorsorgler:
Tischlerhandwerk
Wasseraufbereitung
Lagerkenntnis
Mechanik
Elektrik
Pflanzenkenntnis


Survival

Die Menschen aus diesem Bereich können gut auf sich selbst Acht geben.
Viele von Ihnen haben militärische Grundkenntnisse.
Ihnen ist klar, dass jeder zeit etwas passieren kann, weshalb das Augenmerk nicht auf Ausrüstung, sondern auf Fähigkeiten gerichtet ist um mit so wenig wie möglich auszukommen.

Praktische Fähikeiten im Survivalbereich:
Orientierung mit und ohne Karte
Kompass lesen
Feuer entfachen
Essensuche
Selbstverteidigung
Unterkunft bauen
Wassergewinnung und -aufbereitung
Jagen
Erste Hilfe


Selbstversorgung

Das eigentliche Ziel ist das vollkommen autarke Leben, was aber vielen unerreichbar ist.
Trotzdem versuchen diese Menschen sich, so gut es geht, sich daran zu orientieren.
Es werden Gärten und selbsterhaltende Systeme kreiert und oft auch Tiere gehalten.

Praktische Fähigkeiten für das autarke Leben:
Tischlerhandwerk
Winzerhandwerk
Imkerei
Lebensmittel haltbar machen
Gärtnern
Permakultur Konzepte
Brauen


Welche Verbindungen, welche Alleinstellungsmerkmale fallen euch noch ein?

Welche Begriffe wollt ihr erklärt erhaben?

Be a warrior not a worrier.
Zitieren
#2

Ich denke eine solche Einordnung ist nur sehr schwer zu  treffen, weil sie einerseits von der Lebenssituation der Person abhängt, andererseits aber auch das Ergebnis von beruflicher (nicht immer beeinflussbar) und persönlicher (auch nicht immer beeinflussbar) Erfahrung ist.
Als Beispiel, bei mir:

Kenntnisse / Fähigkeiten:
- Mechanik
- Elektrik (einfache Schaltungen etc.)
- Konstruktion nützlicher Dinge
- Strahlenschutz
- Karte / Kompass lesen
- Orientierung im Gelände
- Navigation anhand von Karte und Uhr, ohne Kompass
- Schreinern
- Gärtnern
- Einkochen
- Lebensmittelherstellung (eingekochtes, Ketchup, Lewwerwoschd)
- Lagertechnik (FiFo, Kanban, etc.)
- Militärische Grundkenntnisse
- andere Dinge

Eigentlich bin ich jetzt also ein wildes Crossover aus allen drei Möglichkeiten, wenn jemand bei mir in den Keller schaut wird der sagen: Krisenvorsorgler.

Stimmt aber nicht. Ich sehe mich nämlich seit Anbeginn der Zeiten eher als Selbstversorger, mich nerven die vielen Abhängigkeiten denen wir so im Alltag unterworfen sind, auch, wenn ich akzptiere, dass wir nicht um alles herumkommen. Ich lebe nämlich auch gerne komfortabel, und ich finde es gut wenn ich nicht kilometerweit zu Freunden fahren muss. Krisenvorsorge an sich erachte ich als essentiell wichtig, wenn nämlich mal was passiert, muss der Staat sich nicht um mich kümmern. Damit werden wertvolle Ressourcen freigeschaufelt um Mitmenschen zu helfen die diese Hilfe auch wirklich brauchen.

Meine Meinung: Es kommt auf die Einstellung an.
Wer gerne mit Bodenkontakt im Wald pennt (übertrieben formuliert), wird sich als Survivaler / Bushcrafter bezeichnen.
Wer gerne Bodenkontakt an den Pfoten und lecker Sachen selbstgezogen haben will, wird sich als Selbstversorger bezeichnen.
Und wer einfach nur einen Stromausfall überstehen will ohne Einbussen an Komfort, der ist halt Krisenvorsorger.

LG vom Strahlemännchen, das grad über seinem Gartenkonzept brütet

"Lasst uns an die Stelle von Zukunftsängsten das Vordenken und Vorausplanen setzen" - Winston Churchill
"Wer immer tut, was er schon kann, bleibt immer das, was er schon ist." - Henry Ford
Zitieren


Gehe zu:


Benutzer, die gerade dieses Thema anschauen: 1 Gast/Gäste